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Allotoca maculata

SMITH & MILLER, 1980

Allotoca HUBBS & TURNER, 1937
Allotoca maculata SMITH & MILLER, 1980

Deutsche Bezeichnung:
Gefleckter Kärpfling

Familie:
Goodeidae JORDAN, 1923

Unterfamilie:
Goodeinae JORDAN, 1923

Erstbeschreibung:
SMITH, M. L. & MILLER, R. R. (1980): Allotoca maculata, a New Species of Goodeid Fish from Western Mexico, with Comments on Allotoca dugesi. Copeia, (3) pp. 408 - 417.

Herkunft des Artnamens:
maculata (lat.) = hergeleitet von macula = Fleck (bezieht sich auf den schwarzen Caudalfleck).

Typusfundort:
Laguna de Santa Magdalena, 80 km westlich von Guadalajara am Highway 15 und Etzatlan, Jalisco, Mexiko.

Meristische Angaben:
Dorsale = 13 - 14 Flossenstrahlen;
Anale = 11 - 13 Flossenstrahlen;
Pectorale = 13 - 15 Flossenstrahlen.

Diese Art gilt als ausgestorben.

Allotoca maculata besiedelte einst ein kleines Areal mit üppiger Pflanzen- und Vogelwelt, das durch ständigen Wasserentzug in den Dürrejahren 1980 und 1982 zeitweise trocken lag. Zuletzt war das Gewässer nur noch eine verschlammte, dicht mit Hyazinthen bewachsene stinkende Brühe. Fische waren nicht mehr vorhanden.

Am 12.01.2001 habe ich von BRIAN KABBES aus den Niederlanden die Informationen bekommen, dass es Allotoca maculata doch noch in freier Natur gibt. Im Gegensatz zu den in verschiedenen Literaturquellen genannten Hinweisen ist Allotoca maculata in der Natur nicht ausgestorben. Auf seinen Mexiko - Reisen in den Jahren 1999 und 2000 konnte BRIAN KABBES viele Exemplare von Allotoca maculata an mehreren Fundorten sammeln. Zum Beispiel in El Palo Verde und am Fundort Granja Sahuaripa waren Dutzende von Tieren aller Altersstufen dieser Art vorhanden. Die Größe der Population am Fundort Magdalena-Kanal war durch die Beschaffenheit dieses Biotopes nicht zu schätzen. Aber daraus, dass dieses Art mit einiger Regelmäßigkeit gefangen werden konnte, lässt sich schließen, dass diese Art noch zahlreich vorhanden ist. Allotoca maculata hält sich mit Vorliebe in nicht zu tiefem Wasser mit reichlichem Pflanzenbewuchs auf. In offenen Gewässern ist diese Art immer in der Nähe des Ufers zu finden. Offenes Wasser selbst wird gemieden.

Probleme kann (und wird?) es in dem ehemaligen Magdalena-Becken geben. Hier wird Allotoca maculata durch intensive menschliche Eingriffe ziemlich stark bedrängt. Da zunehmend neue Flächen für den Anbau von Zuckerrohr benötigt werden, kommt es immer wieder zu Trockenlegungen ehemals morastiger Flächen.
Andere Fundorte leiden unter den stark belasteten Abwässern, die dort eingeleitet werden.

 

Allotoca maculata
(Text von JAN DE MOREE, Niederlande)
 

Auf dem ersten Blick ist es schwierig, diese Art von Allotoca dugesii zu unterscheiden. Sie sind aber kräftiger und besitzen als Hauptmerkmal maximal sieben blaue Querbänder und am hinteren Teil des Körpers schwarze Punkte oder auch schwarze Streifen. Allotoca maculata schien vor einigen Jahren ausgestorben zu sein; konnte aber seit dem verschiedene Male wieder angetroffen werden.

Wir fanden diese Art an mehreren Stellen bei Granja Sahuaripa in schmalen Gräben. Wahrscheinlich ist das Verbreitungsgebiet größer als bisher angenommen wurde.

Es ist ein schöner, ziemlich scheuer Fisch mit normalen Fressgewohnheiten. Es ist nicht schwierig, eine Nachzucht zu bekommen, doch bis jetzt ist es nicht möglich, die Jungen aufzuziehen.

Haltung und Zucht von Allotoca maculata
(Text von KEES DE JONG, Niederlande)

Die Gattung Allotoca (HUBBS & TURNER 1937) besteht aus 5 kleinen Goodeiden-Arten aus dem östlichen Zentralmexiko.

Die Arten haben nur ein kleines Verbreitungsgebiet. Der große Bevölkerungszuwachs und die große Trockenheit in den letzten Jahren sind die hauptsächlichsten Bedrohungen für diese Biotope und die vorhandene Fauna.

Alle Arten aus der Gattung Allotoca werden als bedroht angesehen. Allotoca maculata (SMITH & MILLER 1980) wurde seit zwei Jahrzehnten nicht mehr gefangen und wird als ausgestorben angesehen; bis DEREK LAMBERT diese Art 1990 wieder fand und lebend nach Europa brachte. Bei einem Besuch im Jahre 1996 schien dieser Fisch nicht mehr an diesem Fundort vorzukommen.

Obwohl möglicherweise noch einige abgelegene Teiche vorhanden sind, in denen Populationen zu finden wären, steht dieser bis zu 6 cm lang werdende Fisch oben auf der Liste der bedrohten Arten.

Während einer Versammlung der DGLZ konnte ich 1991 einige Exemplare dieser Art kaufen. Obwohl mir klar war, dass es sich um eines Art handelte, deren Haltung und Zucht von großer Wichtigkeit war, glückte es mir nicht, diese Art längere Zeit im Aquarium zu halten. Während des Sommers, der nach dem Kauf der Tiere folgte, starben alle Fische. Es kommt dann auch noch dazu, dass ich nicht viele Erfahrungen mit der Haltung und Zucht von Allotoca maculata habe.

Auf der Grundlage meiner Erfahrungen mit Allotoca dugesii und einer Menge Tipps von IVAN DIBBLE gibt es einige Dinge, die man beachten muss, um diese Art zu halten und zu züchten.

Diese Dinge möchte ich hier kurz ansprechen:

Temperatur:
Allotoca maculata kann eine Temperatur, die höher als 22 °C liegt, nur schlecht für einen längeren Zeitraum vertragen. In den Sommermonaten kann es problematisch werden, die Temperatur entsprechend niedrig zu halten.

Eine zusätzliche Belüftung des Aquariums hat einen positiven Einfluss auf die Widerstandskraft. Auch eine Ruheperiode mit Temperaturen von ungefähr 16 °C wirkt sich vorteilhaft auf das Wohlbefinden aus.

Während des Winters fällt die Temperatur in den untersten Becken in meinem Aquarienraum für längere Zeit auf die genannte niedrige Temperatur.

Der Stoffwechsel von Allotoca maculata verlangsamt sich erheblich und die Fische machen einen sehr ruhigen Eindruck. Wenn sich im Frühjahr die Wassertemperaturen wieder erhöhen, werden die Fische aktiver und beginnen mit der Fortpflanzung.

Eine Lösung, mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe, ist, die Fische im Sommer draußen zu halten. Ein Aquarium von mindestens 100 Litern Inhalt, das nicht in der vollen Sonne stehen sollte, ist hierfür gut geeignet. Bei einer kleineren Menge Wasser besteht die große Gefahr, dass die Wassertemperatur zu stark schwankt.

Das die Temperatur hierbei ab und zu sogar unter 10°C fallen kann, scheint Allotoca maculata nicht zu schaden. Die Haltung in einem Teich ist natürlich auch möglich, aber der Nachteil hierbei ist, dass es sehr schwierig ist, die Fische im Herbst wieder herauszufangen. Ein weiterer Vorteil der Haltung im Freien ist, dass die Fische eine viel intensivere Färbung bekommen.

Wasserqualität:
Obwohl Allotoca maculata – genauso wie die meisten anderen Goodeiden – in ihrem natürlichen Biotop häufig in verschiedenen Restgewässern vorkommt, reagieren sie im Aquarium sehr empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität. Es ist daher wichtig, einen regelmäßigen Wasserwechsel vorzunehmen. Ich habe gute Ergebnisse erzielt, wenn ich mindestens 50% des Wassers wechsele.

Die Wasserwerte sind nach meinen Erkenntnissen nicht von großer Bedeutung, obwohl eine ganz extreme Härte oder ausgesprochen weiches / saures Wasser mir ungünstig erscheint.

Futter:
Am besten wird Allotoca maculata mit verschiedenem Lebendfutter (auch tiefgefroren) gefüttert. Die pflanzliche Nahrung spielt keine große Rolle. Vor allem Mückenlarven werden gierig gefressen. Auf ein abwechslungsreiches Futter sollte natürlich geachtet werden.

Zucht:
Wenn die vorstehenden Punkte berücksichtigt werden, sollte die Fortpflanzung keine Probleme bereiten. Man kann allerdings auch davon ausgehen, dass bei Allotoca maculata in regelmäßigen Zeitabständen keine Jungen geworfen werden. Insbesondere im Sommer, wenn die Temperaturen höher sind, werden bei mir nicht regelmäßig Junge geboren.

Bei Goodeiden ist es häufig so, dass ein Blick auf den Kalender genügt, um zu sehen, ob wieder mit Nachwuchs zu rechnen ist. Bei den meisten Goodeiden kann man aber nicht regelmäßig mit Nachwuchs rechnen.

Während der Trächtigkeit werden Weibchen mit der Zeit immer dicker, bis sie beinahe kugelrund sind. Die Anzahl der Jungen in jedem Wurf ist stark abhängig von der Größe der Weibchen. Große Weibchen können pro Wurf 30 Junge bekommen. Bei kleineren Weibchen, die zu ersten Mal werfen, kann man vielleicht mit 8 Jungen rechnen.

Auffällig ist, dass die Jungen von großen Weibchen kleiner sind, als die von kleineren Weibchen. Das ist ein komplizierter Faktor bei der Zucht. Obwohl Allotoca maculata nicht sehr kannibalisch ist, sind die Jungen in einem mäßig bepflanzten Aquarium durch Nachstellungen gefährdet. Die Kombination zwischen großen Weibchen und kleinen Jungen kann dann auch übel enden. In einer Gruppe aus Jungen und kleineren Tieren haben die Neugeborenen eine größere Überlebenschance.

Vom Herausfangen der Weibchen halte ich nichts. Es kommt dann regelmäßig vor, dass die Jungen durch den Stress des Weibchens zu früh (und tot) geboren werden.

Ich bevorzuge es, die Jungen nach der Geburt so schnell wie möglich herauszufangen und in einem extra Aquarium aufzuziehen. Leider kommt es vor, dass sich unter den Jungen Bauchrutscher und auch tote Exemplare befinden. Vor allem bei Würfen mit vielen Jungen ist dieses häufig der Fall.

Im Zusammenhang mit der regelmäßigen Ruheperiode ist Allotoca maculata dann auch nicht sehr ergiebig und die Jungen, die übrig bleiben, müssen sorgfältig aufgezogen werden.

Das geht am besten in einem gesonderten Aquarium, in dem auch regelmäßig das Wasser gewechselt wird.

2x täglich kann dann mit Lebendfutter gefüttert werden. Das Wachstum verläuft nicht schnell und es dauert dadurch auch ungefähr ein halbes Jahr, bis die Jungen die Größe erreichen, um sich selber fortpflanzen zu können

Das Aufbauen einer schönen Zuchtgruppe kann dadurch auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Aufbau einer Zuchtgruppe ist schon wichtig. Allotoca maculata fühlt sich in einer Gruppe von mindestens 6 Tieren sehr wohl.

Es wäre wünschenswert, wenn die vorstehenden Punkte einige Personen dazu anregen, Allotoca maculata oder andere Arten aus dieser Gattung für einen längeren Zeitraum zu pflegen und zu züchten.

Die Allotoca-Arten sind nicht aggressiv und können Fischen der gleichen Größe zusammen gehalten werden. Obwohl auf dem ersten Blick nicht ausgesprochen hübsch, sind sie aber bei genauerer Betrachtung recht ansehnliche Fische.

Angesichts der Tatsache, dass die Gattung Allotoca in ihrem natürlichen Biotop gefährdet sind, wäre es gut, wenn sich mehr Goodeiden-Liebhaber mit der Haltung und Zucht dieser Fische befassen würden.

Die vorstehenden Punkte, die auch für andere Goodeiden gelten, können hoffentlich dazu beitragen, mit der Haltung und Zucht Erfolg zu haben.

 

360-Allotoca maculata 02
Entnommen: Aqualog Verlag
Titel: Alle Lebendgebärenden,
Foto von: J.C. Merino.
Fundort: Laguna de Santa Magdalena, Hacienda San Sebastian, Jalisco, Mexiko.
Wildform, Männchen, 3,5 cm

 

 

359-Allotoca maculata 01
Entnommen: Aqualog Verlag
Titel: Alle Lebendgebärenden,
Foto von: Manfred K. Meyer.
Fundort: Rio Ameca, Jalisco, Mexiko, Wildform, Männchen, 5 cm.

 

 

Fundort:
El Palo Verde, Jalisco, Mexiko

Beschreibung:
BRIAN KABBES

Datum / Uhrzeit:
16.12.1998, 11.55 Uhr

Lage des Fundortes:
Ausgedehnter morastiger See entlang der Straße von Etzatlan nach San Marcos, einige Kilometer westlich von Etzatlan.

Biotopbeschreibung:
Großer See mit großen offenen Wasserflächen. Die Ufer bestehen aus einem viele Meter breiten Streifen. Das Wasser ist leicht gelblich gefärbt und bis auf den Boden klar. Die Wassertiefe beträgt 10-70 cm. Die offene Wasserfläche ist wahrscheinlich viel tiefer. Hier habe ich jedoch keine Untersuchungen durchführen können. Der Bodengrund besteht aus schlammigem Lehm mit viel organischem Material. Entlang des Ufers und im Wasser wachsen verschiedene Wasserpflanzen und Gräser.

Umgebungsbeschreibung:
Flaches Land. In der Umgebung stehen einige verstreut liegende Häuser. Rund um den See befinden sich landwirtschaftliche Felder. In der Nähe liegt ein Schwimmbad.

Besonderheiten:
Allotoca maculata ist von allen Fischen an diesem Fangplatz die am meisten vorhandene Art. Es gibt viele hunderte, wahrscheinlich tausende von Tieren dieser Art. Durch die Schwierigkeit, dieses Biotop zu begehen, ist es schwierig, die offenen Wasserflächen zu untersuchen.
Dieses Biotop ist ein Rest vom früher sehr umfangreichen Magdalena-Becken.

Lufttemperatur:
21,2 °C

Wassertemperatur:
16,8 °C

Wasserwerte:
PH: 7,2
KH: 6° dH
GH/TH: 7° dH
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm)

 

 

 

Fundort:
Magdalena Kanal, Jalisco, Mexiko

Beschreibung:
BRIAN KABBES

Datum / Uhrzeit:
20.12.1998, 16.00 Uhr

Lage des Fundortes:
Kanal, südlich von Magdalena gelegen, an der Strasse von Magdalena nach Etzatlan.

Biotopbeschreibung:
Ein breiter Kanal, sicher 12 m breit. Langsam fließendes Wasser, mit einer braun-grauen Färbung. Das Wasser ist trübe und hat nur eine geringe Sichttiefe. Entlang des Ufers wachsen verschiedene Sumpfpflanzen, die gelegentlich auch ins Wasser hängen. Vereinzelt bilden sich Felder von Wasserhyazinthen. Das Wasser ist sehr wahrscheinlich verunreinigt mit Abwasser. Die Wassertiefe ist nicht bekannt.

Umgebungsbeschreibung:
Ein Tal, in dem Viehzucht und Ackerbau betrieben werden. Das Kanal enthält das Abwasser der Stadt Magdalena. In der Umgebung gibt es keine Bebauung. Dieser Fundort befindet sich an einem breiten, unbefestigten Weg, der teilweise schwierig zu begehen ist. Der Fundort liegt viele Kilometer südlich der Stadt Magdalena. Er befindet sich im so genannten Magdalena-Becken.

Besonderheiten:
Die hier gefundene Form von Allotoca maculata ist prächtig blau-grün gefärbt und hat eine schöne Zeichnung auf dem Körper.

Lufttemperatur:
32,1 °C

Wassertemperatur:
17,1 °C

Wasserwerte:
PH: 6,6
KH: 2° dH
GH/TH: 6° dH
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm)

 

705-12 Magdalena_Kanal
Allotoca maculata
Fundort: Magdalena-Kanal, Jalisco, Mexiko

 

 

776--Magdalena-Kanal-Dibble
Allotoca maculata
Fundort: Magdalena-Kanal, Jalisco, Mexiko

 

 

 

Fundort:
San Marcos, Jalisco, Mexiko

Beschreibung:
BRIAN KABBES

Datum / Uhrzeit:
25.11.1999, 16.05 Uhr
19.12.1999, 10.00 Uhr

Lage des Fundortes:
Teich, etwa 1500 Meter östlich von San Marcos. Der Teich liegt an der rechten Seite auf einem Weideland in etwa 30 Meter Abstand von der Straße, die von Teuchitlan nach San Marcos führt. Dieser Teich liegt in unmittelbarer Nähe einer Brücke, die über einen ausgetrockneten Wasserlauf führt.

Biotopbeschreibung:
Teich, der als Tränkplatz für Vieh genutzt wird. Die Wasseroberfläche beträgt etwa 10x30 Meter. Das Ufer ist mit verschiedenen Gräsern und Binsen bewachsen. In dem Wasser befinden sich einige Wasserpflanzen. Das Ufer fällt steil ab; bis zu einer Tiefe von ungefähr 2 Metern. Das Wasser ist sehr trüb, graubraun in der Färbung und wahrscheinlich stark organisch belastet. Der Boden besteht aus fettem Lehm. Bedingt durch Viehspuren ist das Ufer nur mühsam begehbar.

Umgebungsbeschreibung:
In der direkten Umgebung gibt es keine Bebauung. In geringem Abstand befindet sich eine kleine Brücke. Dieses Biotop liegt in dem ehemaligen Magdalena-Becken, das nun trockengefallen ist und intensiv als Ackerland genutzt wird. In der Umgebung befinden sich verschiedene Weiden und Maisäcker.

Lufttemperatur:
28,6 °C, am 25.11.1999, um 16.05 Uhr.
16,2 °C, am 19.12.1999, um 10.00 Uhr.

Wassertemperatur:
20,5 °C, am 25.11.1999, um 16.05 Uhr.
13,2 °C, am 19.12.1999, um 10.00 Uhr.

Wasserwerte:
PH: 6,8 (25.11.1999, 16.05 Uhr)
PH: 7,0 (19.12.1999, 10.00 Uhr)
KH: 6° dH (25.11.1999, 16.05 Uhr)
KH: 7° dH (19.12.1999, 10.00 Uhr)
GH/TH: 5° dH (25.11.1999, 16.05 Uhr)
GH/TH: 5° dH (19.12.1999, 10.00 Uhr)
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm) (25.11.1999, 16.05 Uhr)
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm) (19.12.1999, 10.00 Uhr)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm) (25.11.1999, 16.05 Uhr)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm) (19.12.1999, 10.00 Uhr).

 

 

709-18 San_Marcos
Allotoca maculata
Fundort: San Marcos, Jalisco, Mexiko

 

 

 

Fundort:
Granja Sahuaripa, Jalisco, Mexiko

Beschreibung:
BRIAN KABBES

Datum / Uhrzeit:
26.11.1999, 15.00 Uhr
19.12.1999, 10.45 Uhr

Lage des Fundortes:
Graben, etwa 3000 Meter östlich von San Marcos gelegen. Der Graben liegt an der rechten Seite etwa 20 Meter von dem Weg entfernt, der von Etzatlan kommt und nach Granja Sahuaripa abzweigt.

Biotopbeschreibung:
Eine Anzahl verbundener Gräben, sowie einige Abwasser- und Bewässerungsbäche, die teilweise erst kürzlich entstanden sind. An diesem Fundort sind die Gräben 2-4 Meter breit und ungefähr 1 Meter tief. Über dem Graben liegt eine Laufplanke. Die Ufer sind nur spärlich bewachsen. Es sind vereinzelt Wasserpflanzen vorhanden. Einige Wasserhyazinthen gibt es ebenfalls. Das Wasser ist nicht ganz klar und hat eine gräuliche Farbe. Der Boden ist zu sehen und besteht aus Schlamm. Die Tiere halten sich überwiegend an den Seiten und zwischen den Wasserpflanzen auf.

Umgebungsbeschreibung:
In der direkten Umgebung ist keine Bebauung vorhanden. Rundherum gibt es landwirtschaftliche Bauten. In der weiteren Umgebung befindet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb. Die Landschaft ist flach, in der Ferne erheben sich (vulkanische) Berge.

Besonderheiten:
Hier habe ich eine nicht zu bestimmende Allotoca-Art gefunden.

Lufttemperatur:
26,4 °C, am 26.11.1999, um 15.00 Uhr.
23,3 °C, am 19.12.1999, um 10.45 Uhr

Wassertemperatur:
21,0 °C, am 26.11.1999, um 15.00 Uhr.
13,2 °C, am 19.12.1999, um 10.45 Uhr.

Wasserwerte:
PH: 7,2 (26.11.1999, 15.00 Uhr)
PH: 7,0 (19.12.1999, um 10.45 Uhr)
KH: 9° dH (26.11.1999, 10.15 Uhr)
KH: 8° dH (19.12.1999, um 10.45 Uhr)
GH/TH: 5° dH (26.11.1999, 10.15 Uhr)
GH/TH: 5° dH (19.12.1999, um 10.45 Uhr)
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm) (26.11.1999, 10.15 Uhr)
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm) (19.12.1999, um 10.45 Uhr)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm) (26.11.1999, 10.15 Uhr)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm) (19.12.1999, um 10.45 Uhr)

 

 

745-Bild_08_Ort_Granja_Sahuaripa
Allotoca maculata
Fundort: Granja Sahuaripa, Jalisco, Mexiko

 

 

746-Bild_09_Ort_Granja_Sahuaripa
Allotoca maculata
Fundort: Granja Sahuaripa, Jalisco, Mexiko

 

 

 

Fundort:
San Marcos (in der näheren Umgebung), Jalisco, Mexiko

Beschreibung:
BRIAN KABBES

Datum / Uhrzeit:
26.11.1999, 15.55 Uhr

Lage des Fundortes:
Tümpel, etwa 1000 Meter außerhalb des Dorfes San Marcos. Aus Richtung Etzatlan kommend liegt der Fundort an der reichten Seite der Straße. Der Abstand beträgt etwas weniger als 10 Meter.

Biotopbeschreibung:
Resttümpel, ungefähr 3x4 Meter groß. Durch die extreme Trockenheit in diesem Jahr ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Biotop vollkommen austrocknet. Das Wasser ist sehr trüb und hat eine grau-braune Farbe. Die Sichttiefe beträgt weniger als 5 cm. Es ist sowohl im Wasser als auch am Ufer fast kein Bewuchs vorhanden.

Umgebungsbeschreibung:
In der direkten Umgebung ist keine Bebauung vorhanden. Rund um den Fundort herum liegen Felder und landwirtschaftliche Bauwerke. Die Landschaft ist flach, in der Ferne erheben sich (vulkanische) Berge.

Besonderheiten:
Der Winter von 1999 scheint eine sehr trockene Zeit gewesen zu sein, wodurch viele Biotope möglicherweise einen nicht wieder gutzumachenden Schaden nehmen können. Diese Trockenheit wird hauptsächlich durch den intensiven Gebrauch von Oberflächen- und Grundwasser, mit dem die Zuckerrohr- und andere landwirtschaftliche Flächen gewässert werden, verursacht. Dieses Biotop ist ein schlechtes Vorbild.

Lufttemperatur:
30,4 °C

Wassertemperatur:
22,0 °C

Wasserwerte:
PH: 7,0
KH: 5° dH
GH/TH: 5° dH
Nitratgehalt: 0 mg/l (ppm)
Nitritgehalt: 0 mg/l (ppm)

 

 

761-San-Marcos-River
Allotoca maculata
Fundort: San Marcos Fluss
Foto: G. D. Sanders

 

 

762-San-Marcos-River-01
Allotoca maculata
Fundort: San Marcos Fluss
Foto: G. D. Sanders

 

 

Die Literatur wurde zusammengestellt von
508-Kees de Jong

Allotoca maculata Smith & Miller, 1980

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