Von Tapatia occidentalis bis Ameca-Kärpfling

Lange Reise in die Uhrzeit

Vor neun Millionen Jahren starb ein kleiner Fisch im Schlamm, wurde durch Sendimente gedrückt und kam in unserer Zeit als Fossil ans Tageslicht. Seine Bezeichnung lautet Tapatia occidentalis. Dies beweist, dass die Kärpflinge bereits in frühester Zeit die Regionen um Mexiko bewohnten und sich dadurch in viele Unterarten aufspalten konnten. Dazu zählt auch der Ameca-Kärpfling. Auch als Flitterkärpfling oder Amecahochlandkärpfling bezeichnet, besitzt der kleine Fisch eine gepunktete Schuppung. Das Besondere an diesem Kärpfling ist sein Vorkommen. Es existiert kein einziges, frei lebendes Exempla. Sämtliche heutigen Ameca-Kärpflinge sind ausschließlich in Aquarien vorzufinden. Damit teilt die Art das traurige Schicksal vieler Fische der Goodeiden.

Idealer Fisch für das Aquarium: Der Ameca-Kärpfling

Letztmalig tauchte die Art kurzzeitig in Nevada auf. Zuletzt geschah dies in den 80er Jahren, doch seitdem sind keine neuen Sichtungen des Fisches mehr bekannt. Es gilt daher, die Art auch nachhaltig zu schützen. Aquarianer sind daher dazu aufgerufen, dem Ameca-Kärpfling eine Chance zu bieten. Ameca-Kärpflinge lassen sich problemlos im Aquarium halten. Die Fische brauchen dazu einen Boden, der über ströumngsarmen Abläufe verfügt. Schlamm sollte diese Abläufe im besten Falle bedecken. Der Fisch ernährt sich dabei von Algen. Im natürlichen Vorkommen wird berichtet, dass auch Insektenlarven auf dem Speiseplan standen.